FAQ
Konkrete Antworten mit Zahlen — zu Kosten, Förderung, Technik und Ablauf.
Eine schlüsselfertige Anlage für ein Einfamilienhaus liegt je nach Dach und Technik meist zwischen 12.000 und 25.000 €. Ausschlaggebend sind Modulleistung (typisch 8–12 kWp), Dachform und Eindeckung, Kabelwege zum Zählerschrank sowie die Speichergröße (typisch 5–15 kWh). Bei Voltmacher sind Planung, Montage, Elektroinstallation, Anmeldung bei Netzbetreiber und Marktstammdatenregister sowie die Inbetriebnahme im Festpreis enthalten — du bekommst ein Angebot mit einem Ansprechpartner.
Als Faustregel gilt: rund 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 4.500 kWh fährt also mit 5–8 kWh gut. Kommen Wärmepumpe und E-Auto dazu, sind 10–15 kWh sinnvoll, weil deutlich mehr Abendverbrauch anfällt. Zu große Speicher rechnen sich selten — wir legen die Kapazität anhand deines echten Lastprofils aus, nicht pauschal.
Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch typisch bei 25–35 %. Mit passend dimensioniertem Speicher sind 55–70 % Autarkie über das Jahr realistisch. 100 % sind in Deutschland ohne saisonale Speicherung nicht erreichbar — im Dezember liefert dasselbe Dach nur etwa ein Zehntel des Juni-Ertrags.
Grob 900 bis 1.050 Kilowattstunden pro Kilowatt-Peak und Jahr. Eine typische 10-kWp-Anlage liefert damit rund 9.000 bis 10.500 Kilowattstunden im Jahr. Ausschlaggebend sind Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung: Süd mit 30 bis 35 Grad liegt am oberen Ende, Ost-West etwa 10 bis 15 Prozent darunter, dafür mit gleichmäßigerem Tagesverlauf, was zu einem Speicher und einer Wärmepumpe oft besser passt. Wir rechnen die Zahl für Ihr Dach vor dem Angebot durch, nicht danach.
Für Neuanlagen praktisch immer monokristallin. Polykristalline Module haben einen geringeren Wirkungsgrad und spielen im aktuellen Markt kaum noch eine Rolle. Die relevante Entscheidung ist heute eine andere: Glas-Glas oder Glas-Folie, bifazial oder nicht, und wie lange die Produktgarantie läuft. Wir verbauen Glas-Glas-Module, weil sie langlebiger sind und die längere Garantie tragen.
Eine Wartung ist nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll, und bei gewerblichen Anlagen verlangen viele Versicherer sie. Üblich ist ein Turnus von zwei bis vier Jahren mit Sichtprüfung, Messung der Strangleistung, Kontrolle von Wechselrichter, Verkabelung und Unterkonstruktion sowie einem Prüfprotokoll. Der Nutzen liegt weniger in der Reinigung als im Finden von Ertragsverlusten, die im Monitoring untergehen. Wir bieten Wartung auch für Anlagen an, die wir nicht selbst gebaut haben.
Häufig ja, sobald ein Speicher vorhanden ist und dieser bei günstigen Börsenpreisen gezielt geladen werden kann. Wie sich das konkret rechnet, haben wir im Blogartikel zu dynamischen Stromtarifen mit Beispielrechnungen aufgeschlüsselt.
In der Regel nein. In Nordrhein-Westfalen sind Aufdachanlagen bis 50 kWp genehmigungsfrei, wenn die Module parallel zur Dachfläche liegen, höchstens etwa 20 Zentimeter aufbauen, das Gebäude bereits genehmigt ist und die Dachstatik trägt. Genehmigungspflichtig wird es bei Aufständerung, bei Fassaden- und Freiflächenanlagen, bei Carports und immer dann, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht oder eine Gestaltungssatzung greift. In Köln betrifft das mehr Häuser, als die meisten vermuten. Wir prüfen das vor Angebotsabgabe.
Seit dem 1. Januar 2026 ja, wenn die Dachhaut vollständig erneuert wird. Die Landesbauordnung NRW verlangt dann bei Ein- und Zweifamilienhäusern mindestens 3 kWp oder 30 Prozent der Netto-Dachfläche, bei drei bis fünf Wohneinheiten 4 kWp, bei sechs bis zehn Wohneinheiten 8 kWp und ab zehn Wohneinheiten 30 Prozent der Netto-Dachfläche. Ausnahmen gelten unter anderem bei technischer Ungeeignetheit, Denkmalschutz oder wenn sich die Anlage rechnerisch erst nach mehr als 25 Jahren amortisiert. Wer die Pflicht ignoriert, riskiert ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro beim Einfamilienhaus und bis zu 25.000 Euro beim Mehrfamilienhaus.
Ja, in den meisten Fällen. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die benötigte Vorlauftemperatur. Die von uns eingesetzten Haier-Geräte erreichen bis zu 85 °C Vorlauf und arbeiten damit auch mit vorhandenen Heizkörpern. Wir rechnen vorab die Heizlast, prüfen die Heizflächen raumweise und machen einen hydraulischen Abgleich — erst danach sagen wir zu.
Über die BEG-Einzelmaßnahmen (KfW 458) sind bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich: 30 % Grundförderung, 20 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Tausch einer alten fossilen Heizung, 30 % Einkommensbonus bis 40.000 € Haushaltseinkommen und 5 % Effizienzbonus für Erdreich- oder Wasser-Wärmepumpen sowie natürliche Kältemittel. Gedeckelt ist die Summe bei 70 % und 30.000 € förderfähigen Kosten je Wohneinheit. Wir übernehmen die Antragsunterlagen.
Moderne Außeneinheiten liegen im Nachtbetrieb bei etwa 35–45 dB(A) in 3 m Abstand — vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Wichtiger als der Katalogwert ist die Aufstellung: Abstand zur Grundstücksgrenze, keine schallharten Ecken, keine Ausrichtung auf Schlafzimmerfenster. Wir prüfen die TA-Lärm-Anforderungen vor der Montage.
Die Montage selbst dauert in der Regel 2–4 Arbeitstage, inklusive Demontage und Entsorgung der Altanlage. Vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme vergehen je nach Gerätelieferung und Förderbescheid meist 6–12 Wochen. Die finale Inbetriebnahme erfolgt zusammen mit dem Haier-Team vor Ort.
Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Ab 12 kW Anschlussleistung ist zusätzlich eine Zustimmung erforderlich — deshalb werden 22-kW-Boxen häufig auf 11 kW gedrosselt betrieben. Die Anmeldung übernehmen wir für dich; als Mieter oder Eigentümer in einer WEG hast du seit 2020 einen gesetzlichen Anspruch auf den Einbau (§ 554 BGB, § 20 WEG).
Ja. Mit einer überschussfähigen Wallbox und passendem Energiemanager wird nur der Strom geladen, der sonst ins Netz ginge — geregelt ab etwa 1,4 kW einphasig. Voraussetzung ist ein Zähler am Netzanschlusspunkt und eine Kommunikationsverbindung zwischen Wechselrichter und Wallbox. Wir liefern das als abgestimmtes System, nicht als Einzelkomponenten.
Für ein Einfamilienhaus liegen Gerät und Installation typisch bei 1.500–2.800 €. Preistreiber sind Kabellänge zum Zählerschrank, notwendige Erdarbeiten, ein eventuell erforderlicher Zählerschrank-Umbau und der Fehlerstromschutz. Bei Mehrfamilienhäusern und Flotten planen wir Lastmanagement und MID-Zähler für die verbrauchsgenaue Abrechnung mit ein.
Nein. Moderne Inverter-Splitgeräte erreichen SEER-Werte bis 7,4 (Energieklasse A++) und regeln ihre Leistung stufenlos statt hart zu takten. Im Sommer läuft die Kühlung genau dann, wenn die PV-Anlage am meisten liefert — mit eigenem Solarstrom sind die laufenden Kosten entsprechend gering.
Ja. Split-Geräte sind technisch Luft-Luft-Wärmepumpen und heizen bis etwa −15 °C Außentemperatur effizient. In gut gedämmten Gebäuden oder einzelnen Räumen ersetzen sie damit die Heizung, in Altbauten ergänzen sie sie in der Übergangszeit sinnvoll.
Allein nicht. Förderfähig ist sie nur als Teil eines Systems, etwa als Luft-Luft-Wärmepumpe im Rahmen der BEG EM oder gemeinsam mit PV und Speicher über einen KfW-Kredit. Der Steuerbonus nach § 35a EStG auf Handwerkerleistungen (20 %, max. 1.200 € pro Jahr) greift dagegen immer.
Für Eigentümer und Bauträger von Mehrfamilienhäusern ab etwa sechs Wohneinheiten und für WEG-Verwalter, die eine technisch saubere Lösung suchen. Wir setzen Mieterstrom mit unserem Partner WEESS als Gebäudestrom um: PV, Speicher, Verteilung und physische Messung liegen im Gebäude — ohne laufende Software- und Lizenzgebühren pro Zählpunkt.
Der Hebel liegt beim Lastprofil, nicht beim Dach. Wir werten Viertelstundenwerte aus, dimensionieren PV und Speicher auf Lastspitzen und prüfen Peak Shaving, Ladeinfrastruktur für Flotten sowie steuerliche Effekte. Auslegung, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Umsetzung kommen von einem Ansprechpartner.
Erstgespräch und Bedarfsaufnahme, dann technische Vorprüfung mit digitalem Aufmaß, danach ein verbindliches Festpreisangebot. Nach Auftrag übernehmen wir Förderantrag, Netzanmeldung, Terminierung, Montage und Inbetriebnahme inklusive Dokumentation. Du hast über den gesamten Ablauf einen Ansprechpartner.
Schwerpunkt ist Köln und das direkte Umland: Leverkusen, Bergisch Gladbach, Bonn, Düsseldorf sowie Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Für Gewerbeprojekte fahren wir auf Anfrage auch weiter in NRW.
Anfragen über das Formular beantworten wir in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Wenn es schneller gehen soll, nutze die Rückruf-Funktion — dann melden wir uns zum von dir gewünschten Zeitpunkt.
An vier Dingen: eingetragener Elektrofachbetrieb mit Handwerksrolleneintrag, eigene Monteure statt reiner Vermittlung, ein schriftliches Angebot mit Ertragsprognose und Komponentenliste statt einer Pauschalsumme, und die Übernahme von Netzanmeldung und Marktstammdatenregister. Vorsicht bei Anbietern, die nur eine Anfrage weiterverkaufen: dann rufen drei Firmen an und keine ist verantwortlich. Voltmacher plant, installiert und meldet selbst an, aus Köln, Rudolfplatz 12.
Lass dich kostenlos und unverbindlich zurückrufen — wir klären es am Telefon.
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